Jetzt kommt die Zeit der Gefühle

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Es ist sehr schade, dass keine aktuellen Informationen zu Andreas Vollenweider existieren. Auch das Management von Andreas ist nur sehr schwer zu erreichen. Ein proffessioneller Umgang mit den Fans sieht anders aus. Zwar schmälert dies nicht meine Liebe zu seiner Musik und seinem Wirken, aber es wirft viele Fragen auf. Er hat nun mal eine große Fan-Gemeinde. Daher wäre es sinnvoll, diese auch mit News zu versorgen. Eine überalterte Webseite bringt da wenig. Es kann nicht im Sinne des Künstlers sein, wenn das Management meiner Meinung nach so arbeitet. Ich hatte 2016 einen kurzen Mail-Kontakt zum Management, weitere Anfragen blieben aber ohne Resonanz. Trotzdem hege ich die große Hoffnung, dass sich dies mal ändert und die Fans frühzeitig über Konzert-Termine oder dergleichen informiert werden.




Mein größter Wunsch ist es, an meinem diesjährigen 60igen Geburtstag, den Mann wieder zusehen, dessen Musik mein Leben bereichert hat. Doch nach intensiven Recherchen im Internet komme ich zu der Vermutung, daß dieser Wunsch nicht in Erfüllung geht. Ich stütze mich auf Fotos von Andreas und auf Interneteinträge, die vor einigen Monaten noch verfügbar waren und s jetzt nicht mehr sind. Natürlich ist Andreas ein VIP und somit ein Mensch, dessen Privatleben geschützt werden muss. Für mich sehr verständlich und auch nachvollziehbar. Doch bei dem Vergleich der letzten Fotos von Andreas läßt sich erahnen, daß es meiner Einschätzung nach, kein Veröffentlichungen oder Konzerte mehr geben wird. Diese Meinung wird unterstrichen von dem Informationsmangel seitens des Managements. Als Fan von Ihm kann ich mit allen leben. Wenn sein Gesundheitszustand keine Auftritte mehr zulassen, so wünsche ich Ihm viel Kraft für sein weiteres Leben. Aber dann informiert man auch die Fans. Nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Vielleicht habe ich das große Glück und das Management oder Andreas antworten mir schriftlich. Denn Mails sind nicht immer der Wahrheit entsprechend.

Lieber Andreas,
gerade schaute ich ich mir ein Video auf Youtube an, was mich in die 80iger Jahre zurückversetzte. Es war in der Rheingoldhalle in Mainz. Bis dahin hatte ich schon zwei Konzerte gesehen. Aber dieses war unglaublich. Normalerweise entfacht dein Erscheinen und das deiner Freunde wahre Begeisterungsstürme. Doch an diesem Abend war alles anders. Ihr kamt auf die Bühne mit Taschenlampen in den Händen und du legtest den Zeigefinger auf den Mund. Dein Publikum folgte dir und du hast über 20 Minuten gespielt. Dann erst hatten wir die Möglichkeit zu applaudieren. Aber dies 5 Minuten lang (so hatte ich es empfunden) und in einer Intension, die unvorstellbar war. Es ist das Eintauchen in deine Musik, die Leichtigkeit deiner Töne, die das Leben durch deine Musik einfacher werden lässt. Ich freue mich schon darauf, irgendwann mal was von dir zu hören.
Liebe Grüße aus Deutschland von
Roland Boeske

Lieber Andreas,
ich musste mir deinen Text zu "Jetzt kommt die Zeit der Gefühle" öfters durchlesen, um die Aussage zu verstehen. Wenn man versucht durch einmaliges Lesen den Sinn zu verstehen. erleidet man Schiffsbruch.
Warum ist der Mensch nicht mit dem zufrieden, was er hat? Warum strebt er nach mehr? Oder liegt dies in unserer Entwicklung? Ich bin glücklich über das, was ich mir erarbeite. Es muss keine große Villa sein und/oder ein toller Sportwagen. Wichtig ist doch, daß man mit seinem Leben glücklich und zufrieden ist. Manchmal glaube ich, daß die Menschen in Afrika oder Indien glücklicher sind, als wir in unserer Ellenbogen-Gesellschaft. Daher habe ich auch kein Mitleid mit denen, die bei einer Bankenkrise oder Immobilienchrash Verluste erleiden. Höchstens mit denen, die ihren letzten Cent für ein Haus zusammenkratzten und jetzt vor dem Nichts stehen. Aber kann man vor dem Nichts stehen? Ich behaupte Nein, denn es liegt an einem selbst, wie man es definiert und an der eigenen Einstellung/Sichtweise.
Gestern sah ich einen Filmbeitrag über Dubai. Dort werden künstliche Städte erschaffen; aus dem Meer herausgestampft. Wie schrecklich. Wie vermessen ist eigentlich der Mensch zu glauben, daß er Herrscher über die Natur sein kann. Täglich verschwinden große Flächen des Regenwaldes, kostbares Trinkwasser wird für Feriendomizile genutzt. Aber täglich verdursten und verhungern Menschen, weil sich niemand darum kümmert. Anstatt hochpreisige Immobiliendomizile zu erschaffen, sollten doch erst diese Missstände im eigenen Land beseitigt werden. Beenden wird doch den Raubbau an der Natur. WIR brauchen die Natur, aber die Natur nicht uns. Gehen wir bewusster mit den Ressourcen um, so werden wir überleben. Wenn nicht gehen wir zu Grunde. Dennoch gibt gerade deine Musik in all diesen Wirrungen den Menschen Zeit um sich zu besinnen. Meine Lebenseinstellung ist eine Satz von Monty Python " You come from nothing, you're going back to nothing. What have you lost? Nothing!"

Aber vielleicht sehe ich auch alles verkehrt.
Liebe Grüße aus Deutschland von Roland Boeske

Die Musik von Andreas ist schon etwas besonders. Man wird immer wieder überrascht von Klängen und Arrangements an Stellen, an denen man sie nie erwartet. Und es ist gut, wenn sich der Zuhörer mit der Musik auseinandersetzt. Nur dann erschließt sich die Musik. Vergangene Woche fiel mir die Rezession von "Air", verfasst von Matthias Wagner (3000 Plattenkritiken: Gute und schlechte Musik aus drei Jahrzehnten) ins Auge. Entweder kennt er Andreas Vollenweider nicht oder er hat keine Ahnung von der Materie. Ob diese Art von Musik "Gewaltfantasien" erzeugt oder zum "Bachblütensuchen" dient nicht, liegt wohl in der Ansicht des Zuhörers. Innovativ ist seine Musik zweifelsohne, denn er wagt den großen Spagat zwischen Erfolg und Mißerfolg durch Einsatz von Instrumenten, die so gut wie unbekannt sind. Und dennoch gelingt es ihm, sein Publikum zu begeistern. Zu seinen Konzerten kommen Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft und allen Altersgruppen. Und genau darin liegt sein Erfolg. Meiner unbedeutenden Meinung nach geht es Andreas nicht um den kommerziellen Erfolg (wobei er den einen oder anderen Franken gerne sieht) oder einer Top-Platzierung in irgendwelchen Charts. Ihm geht es darum, den Menschen eine Sichtweise zu vermitteln, die etwas über den "Tellerrand " hinausgeht. Und seine Fan-Gemeinde geradezu auffordert, seine Werke auch kritisch zu sehen. Denn dann hat diese Liebe zu seiner Musik auch über viele Jahre bestand.

Mit großem Gruß aus Deutschland
Roland Boeske

Lieber Andreas, einfach nur ein Gedanke:
Vielleicht besteht ja die Möglichkeit und Zeit, einmal über das Einrichten einer Interessen-Gemeinschaft (IG) oder eines Fanclubs nachzudenken. Viele Fans von Dir schreiben im Gästebuch oder bedienen sich der Mailadresse des Managements. Diese Mailflut könnte dadurch kanalisiert werden und Du, als auch dein Management, hätten nur wenige Ansprechpartner zur Informationsversorgung. Ob nun ein Fanclub oder eine IG in der Schweiz und/oder Deutschland wäre unter Umständen zweitrangig. Facebook und/oder Twitter sind zwar auch ganz schön, aber nicht jeder hat einen entsprechende Account.
Mal sehen, was aus diesem Vorschlag wird.

Liebe Grüße aus Deutschland von Roland Boeske

Lieber Andreas,
man kann alles verlieren, was man sich in seinem Leben aufgebaut hat. Aber die Liebe zu seinem Partner, zu seinem Kind und zur Musik kann man nie verlieren. Hauptsächlich deine Musik gibt mir in persönlichen Tiefpunkten die Kraft, die ich benötige, um Aufzustehen. Das war vor vielen Jahren. Heute erinnere ich mich gerne an die Momente, die mich so prägten wie ich heute bin.
Deshalb danke ich meiner Frau, meinem Sohn und ganz besonders dir für die schönsten Momente in meinem Leben.
Einen großen Gruß sendet dir Roland Boeske

Es dampft, brodelt und zischt. Und bald öffnet sich die Küchentür.
Liebe Grüße aus Deutschland von Roland

Lieber Andreas,
FREUDE!!!!!!!!!

Mit großem Gruß von Roland

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