Roland Boeske

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Die Musik von Andreas ist schon etwas besonders. Man wird immer wieder überrascht von Klängen und Arrangements an Stellen, an denen man sie nie erwartet. Und es ist gut, wenn sich der Zuhörer mit der Musik auseinandersetzt. Nur dann erschließt sich die Musik. Vergangene Woche fiel mir die Rezession von "Air", verfasst von Matthias Wagner (3000 Plattenkritiken: Gute und schlechte Musik aus drei Jahrzehnten) ins Auge. Entweder kennt er Andreas Vollenweider nicht oder er hat keine Ahnung von der Materie. Ob diese Art von Musik "Gewaltfantasien" erzeugt oder zum "Bachblütensuchen" dient nicht, liegt wohl in der Ansicht des Zuhörers. Innovativ ist seine Musik zweifelsohne, denn er wagt den großen Spagat zwischen Erfolg und Mißerfolg durch Einsatz von Instrumenten, die so gut wie unbekannt sind. Und dennoch gelingt es ihm, sein Publikum zu begeistern. Zu seinen Konzerten kommen Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft und allen Altersgruppen. Und genau darin liegt sein Erfolg. Meiner unbedeutenden Meinung nach geht es Andreas nicht um den kommerziellen Erfolg (wobei er den einen oder anderen Franken gerne sieht) oder einer Top-Platzierung in irgendwelchen Charts. Ihm geht es darum, den Menschen eine Sichtweise zu vermitteln, die etwas über den "Tellerrand " hinausgeht. Und seine Fan-Gemeinde geradezu auffordert, seine Werke auch kritisch zu sehen. Denn dann hat diese Liebe zu seiner Musik auch über viele Jahre bestand.

Mit großem Gruß aus Deutschland
Roland Boeske
Deutschland
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